Hinauf zur Felseninsel Eyjan

Der aussichtsreiche Spaziergang hinauf zur Felseninsel Eyjan bringt uns zu einem schönen Aussichtspunkt über die hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi & ist ein wunderbarer Einstieg in die Erkundung des Jökulsárgljúfur-Nationalparks im Norden Islands.


Steckbrief


  • Länge: 4,8 km

  • Streckentyp: Rundwanderung

  • Höhenunterschied: 65 m

  • Ausgangsort: Besucherzentrum Ásbyrgi

  • Beschaffenheit: gut angelegter, schmaler Pfad, unterbrochen von Stufen

  • Anforderungen: einfache Rundwanderung


  • Tipp: Für die Erkundung von Ásbyrgi bietet sich der Spaziergang hinauf zur Felseninsel an, um einen ersten schönen Überblick über die Region zu bekommen.



Ásbyrgi oder "Götterburg"


Die hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi war einst ein Teil des Flussbettes der Jökulsá á Fjöllum, das allerdings bereits vor langer Zeit austrocknete. Heutzutage liegt das Flussbett weiter Östlich. Nach geologischen Forschungen soll die ungewöhnliche Form bei Gletscherläufen entstanden sein.


Wie an vielen Orten Islands, lebt aber auch dieser Ort von seinen Sagen.

So soll diese Formation ein Hufabdruck von Odins Pferd sein.



Unseren Spaziergang zum Aussichtspunkt auf der Felseninsel Eyjan starteten wir vom Parkplatz des Zeltplatzes aus. Als wir ankamen war der Zeltplatz fast leer & wir sahen nur vereinzelt ein paar Zelte. Der Parkplatz an der Flanke der Felseninsel war leer & so parkten wir unseren kleinen Camper ganz in der Nähe des Aufstiegs.


Über einen schmalen Pfad & einige Stufen ging es nun die steile Felswand hinauf.

Der Weg war gut angelegt & einfach zu gehen. Wir erreichten das Plateau am nördlichen Ende des Felsen & mussten nur noch bis zum Aussichtspunkt vor laufen. Unterwegs bekamen wir Gelegenheit einen Blick auf die Vegetation des Nationalparks zu werfen & konnten uns von hier oben einen schönen Überblick verschaffen.

Am südlichen Ende führt der Weg direkt an der Abbruchkante entlang & bildet eine kleine Schleife, sodass wir die Aussicht zu allen Seiten genießen konnten.


Vorne am Aussichtspunkt angekommen öffnet sich der Blick hinab ins Tal. Von hier ist die Hufeisenform der Schlucht gut zu erkennen. Am Ende der Senke ragen die bis zu 100 Meter hohen Steilwände der Ásbyrgi empor. In einem Halbkreis umschließen diese Wände ein geschütztes Fleckchen, in dem sich ein Mischwäldchen ausgebreitet hat. Ein wunderbarer Anblick.



Hat dir meine Wandererinnerung gefallen oder hast du sogar selbst schon eigene Erfahrungen mit dieser Tour gemacht? Erzählt mir gern von deinen Erlebnissen.

Ich würde mich sehr freuen!


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