Wasserfallrunde im Skaftafell Nationalpark

Aktualisiert: März 3

Durch waldiges Gelände stapften wir auf breiten, sehr gut ausgebauten Wanderwegen durch den Nationalpark. Schon nach dem ersten Anstieg konnten wir ihn ausmachen.

Inmitten des schier endlosen Grüns lag er da. Eingerahmt von polygonalen Basaltformationen: Der Svartifoss.



Steckbrief


  • Länge: 6,3 km

  • Streckentyp: Rundwanderung

  • Höhenunterschied: 180 m

  • Ausgangsort: Besucherzentrum Skaftafell Nationalpark

  • Beschaffenheit: breit angelegter Wanderweg, unterbrochen von Holzstegen & Treppen

  • Anforderungen: einfache Rundwanderung


  • Tipp: Der Campingplatz des Nationalpark hat das gesamte Jahr über geöffnet. Wenn du die Gelegenheit nutzt & dort übernachtest, kannst du diese Tour früh morgens oder spät Abneds machen & kannst dann auch mal den Svartifoss für dich allein genießen.



Der Svartifoss ist einer der beliebtesten Wasserfälle Islands, der allerdings nur über einen Spaziergang durch den Nationalpark zu erreichen ist.

Durch seine überhängenden Basaltsäulen, die dem Fluss als Kulisse für seinen 12 Meter hohen Sturz in das kleine Becken dient, ist dieser Wasserfall ein beliebtes Fotomotiv.


Diese hübschen, polygonalen Basaltformationen sind an vielen Orten auf Island zu finden & bilden sich wenn ein Lavastrom abkühlt & dabei Schwundrisse entstehen.


Wir folgten den Schildern zum Parkplatz des Besucherzentrums am Skaftafell Nationalpark.

Vor dem Gebäude des Besucherzentrums fanden wir eine große Info Tafel, die verschiedene Routen durch dieses Gebiet auswies. Nach einem Blick auf die Karte & einem Foto nur zur Sicherheit, folgten wir dem breiten Weg, den Hügel hinauf.


Wir stapften durch eine grüne, hügelige Landschaft aus Zwergbirken & Sträuchern. Vorbei am Hundafoss, kam der Svartifoss mit seinem Basaltbecken langsam in Sicht.

Wie eine Wunde stach das Gestein mit dem Wasserfall aus der Landschaft hervor.


Wir liefen weiter. Bald aufwärts, bald abwärts. Hin & wieder wurde das tosen des Flüsschens lauter & wieder leiser. An manchen Stellen konnten wir die Matten unter dem losen Gestein des Weges ausmachen, andere waren mit Holzstegen, Brücken oder Treppen gleich gänzlich von der Umgebung gelöst. Die wilden Formationen schmiegten sich herrlich in das Bild der Landschaft ein.


Als wir den Svartifoss schließlich erreichten bot sich uns ein seltsamer Anblick.

eine Konstruktion aus Holz & Metall bildeten die Wege zum Wasserfall & weiter über den Fluß. Es gab einige gebaute Aufenthaltsflächen mit Stufen & eingearbeiteten Bänken.

Das Metall war bereits recht rostig, was sich besonders schön ins Bild einfügte.


Wir verbrachten eine Weile auf einer dieser Bänke, bevor wir unseren Weg durch den Nationalpark fortsetzten.



Wir spazierten weiter zum Aussichtspunkt Sjonarsker. Das Geländer wurde weniger waldig & die Aussicht bald sehr beeindruckend. Allerdings sahen wir nun auch dunkle Wolken aufziehen. Als wir auch erste Regenschleier ausmachen konnten, schickten wir uns an, zügig den Rückweg anzutreten.


Auf dem Rückweg kamen wir an zwei weiteren Wasserfällen, Hundafoss & Thjofoss vorbei.

Wir blieben jedoch nicht lange, weil wir nicht doch noch in den Regen kommen wollten. Wie sich herausstellte, sollte unsere Sorge jedoch unbegründet bleiben.



Hat dir meine Wandererinnerung gefallen oder hast du sogar selbst schon eigene Erfahrungen mit dieser Tour gemacht? Erzählt mir gern von deinen Erlebnissen.

Ich würde mich sehr freuen!

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