diy Camper Ausbau - Teil 3

Was ist in der dritten Ausbauphase passiert?

 

Im Grunde fand die dritte Ausbauphase, die wieder einmal in der Winterzeit stattfand,

noch einmal ein Jahr später, im Januar 2020, statt.

Nachdem wir im Januar 2018 begonnen hatten FeBo zu einem Camper auszubauen,

allerdings die Elektroinstallation im ersten Anlauf vermurksten & deshalb ein Jahr später

im Januar 2019 nochmal den halben Camper auseinander nehmen durften,

war es im Januar 2020 an der Zeit, das Finetuning anzugehen.

Unsere Pinnwände

 

In der zweiten Ausbauphase hatten wir endlich unsere Decke Isoliert & auch unsere Innenverkleidung platziert. Die oberen Teile der Heckklappe & der Schiebetür hatten wir allerdings noch immer nicht fertig gemacht. Auch hier klebten wir erst einmal Holzstücke ein,

um später unsere Holzverkleidung daran befestigen zu können.

Danach wurde der Rest mit Armaflex gedämmt.

Mein Plan für die Heckklappe war eine weiß lackierte Sperrholzplatte,

mit einer Korkpinnwand in Islandform. Ich bin ein riesiger Islandfan

& ich wollte so gern ein Stück meines Lieblingslandes immer bei mir haben. 

 

Als wir die Holzplatte befestigen wollten, stellten wir fest, das es hinten & vorne nicht passte,

die Holzverkleidung für die Schiebetür passte dafür perfekt & ich entschied kurzerhand,

das Kork - Island an der Schiebetür zu platzieren.

Die Heckklappe verkleideten wir daraufhin mit drei Korkplatten,

die wir auf den Holzstücken festschraubten.

Ich sage es euch gleich: es war keine so richtig super clevere Lösung!

Glaubt mir, es wird eine vierte Umbauphase geben & da wird es definitiv eine dünne Holzplatte unter dem Kork geben. Denn der Kork verformt sich mit den unterschiedlichen Temperaturen & wölbt sich regelmäßig stark. Ich glaube ewig macht die Korkplatte das nicht mehr mit...

Mein Kork Island ist definitiv mein ganzer Stolz. 

Wie ich diese ganz besondere Pinnwand gebaut habe,

erkläre ich euch Schritt für Schritt in dieser Anleitung.

Die Schuhbox

 

Bereits zu Beginn unserer Überlegungen wie wir unseren Camper gestalten,

wollte ich gern einen Ort für unsere Schuhe haben. Ich überlegte viel hin & her,

aber es gab keinen so richtig guten Ort.

Unsere Wanderschuhe fanden schnell ihren Platz in der kleinen Heckgarage. 

Das passt gut, denn wir können sie herausholen wenn wir sie brauchen,

können sie aber auch dreckig zurück an ihren Platz stellen. Und sie sind nie im Weg.

Auch für unsere Hausschuhe fanden wir schnell einen Ort.

Da wir sie meist direkt nach dem betreten des Campers anziehen,

wollten wir sie gern in der Nähe der Schiebetür haben & nun haben sie

einen eigenen Platz unter unserem Sofa, bei unserer restlichen Kleidung.

Aber was machen wir nun mit den Schuhen, die wir den lieben langen Tag tragen?

Im Camper einfach anlassen?

Das machen wir daheim auch nicht & so fühlte es sich im Camper auch nicht gut an. 

Auf unseren ersten Reisen wurden unsere Turnschuhe oft schnell nass & dreckig.

Einfach nur vom aussteigen aus der Fahrerkabine & dem Weg bis zur Schiebetür.

Wir stiegen dann ein, zogen die Schuhe aus & sie standen nass & dreckig

vor unserem WC Box Sitzplatz. Ideal war das nicht gerade.

Nachdem wir zwei Jahre mit der Optimierung des Stauraumes zugebracht hatten & wir weder den Durchgang verkleinern, noch die Küche verkleinern wollten & auch das WC nicht weiter hochsetzen konnten, blieb uns am Ende noch nichts weiter übrig:

Die Schuhe stehen vor der WC Box.

Damit ich aber nicht ständig auf den Schuhen stehe & der Dreck sich nicht ganz so unkontrolliert verteilt, habe ich mir eine Art Tablett für unsere Schuhe gebaut. 
 

Das Tablett ist so breit wie die Küche & so lang wie der Zwischenraum, zwischen WC Box & Küche, hat an der langen Kante nur eine kleine Leiste, damit die Schuhe gut belüftet sind

& wir gleichzeitig beim ein & aussteigen nicht stolpern. 

An den kurzen Kanten hat es hohe Wangen bekommen, damit wir eine Deckelplatte

auflegen können, wodurch eine zweite, erhöhte Ebene entsteht. 

Innen ist das Tablett mit PVC Boden ausgelegt, der sich herausnehmen & leicht reinigen lässt.

Das Tablett ist natürlich mobil, wir können es also jederzeit herausnehmen um den Camper komplett durchzufegen oder um das WC zu entleeren. Gleichzeitig kann es draußen auch als kleines Tischchen genutzt werden.

Unsere Deko

Kurz vor dem Lockdown, im Frühling 2020, habe ich mich wegen eines Kostümbildes mit Makrameeknoten, Häkeln & Stricken beschäftigt. Ich wollte gern ein Cape gestalten,

das sich leicht auflösen lässt & testete verschiedene Materialien & Techniken.

Als meine Theaterproduktion abgebrochen werden musste, hatte ich an den Handarbeiten so viel Spaß, das ich meine neuen Erkenntnisse in Deko für den Camper umsetzen wollte.

Dabei erschuf ich einen Traumfänger, der farblich perfekt zu unserem Camper passt,

ein Obstkörbchen & ein paar kleinere Dekoteile.

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